BRAVIS Videokonferenz -

zurück


BRAVIS Videokonferenz - Anwaltskanzlei online?

Bravis News

Heute bietet das Kommunikationsmittel der Videokonferenz auch für den Kontakt zwischen Rechtsanwälten und ihren Mandanten neue Möglichkeiten der Kommunikation. Einerseits kann Kontakt auf dem häufig erforderlichen Niveau des direkten persönlichen Dialogs realisiert werden. Andererseits wird der Kontakt spürbar vereinfacht bzw. ist bequemer zu handhaben, insbesondere bei Zeit- und Termindruck sowie bei mehr oder weniger großer räumlicher Distanz zwischen den Beteiligten. Doch Vorsicht: Es stellen sich besondere Anforderungen an den Datenschutz! Eine anwendungsreife technische Lösung existiert allerdings.

*

Der Austausch zwischen Rechtsanwälten und ihren Mandaten erfolgt grundsätzlich vertraulich, und seine Inhalte unterliegen der strengen deutschen Datenschutzgesetzlichkeit. Der Anwalt ist gegenüber keinem Dritten, auch nicht staatlichen Stellen, Exekutive und Judikative inbegriffen, berechtigt oder gar verpflichtet, Auskünfte zu erteilen, es sei denn, der Mandat hat ihn ausdrücklich dazu ermächtigt. Mehr noch – der Anwalt ist seinerseits verpflichtet, alles, was von einem Mandanten in seine Kenntnis und in seinen Aktenbestand gelangt, gegen unautorisierte Zugriffe Dritter nachhaltig zu schützen.
Heute bietet das Kommunikationsmittel der Videokonferenz die Möglichkeit, den Anwalt-Mandant-Kontakt einerseits auf dem häufig erforderlichen Niveau des direkten persönlichen Dialogs zu realisieren und zugleich spürbar zu vereinfachen bzw. bequemer zu handhaben, insbesondere bei mehr oder weniger großer räumlicher Distanz zwischen den Beteiligten. „Allerdings sollte man besser nicht skypen“, erläutert Peter Albert, Fachanwalt für Arbeits- sowie Miet- und Wohnungseigentumsrecht in der Kanzlei KELLENERS+ALBERT mit Niederlassungen in Berlin, Cottbus und Mönchengladbach, „weil dabei der Schutz gegen unbefugte Zugriffe nicht nur rein technisch ungenügend ist, sondern weil Skype als US-Unternehmen gemäß dem amerikanischen Patriot Act staatlichen Behörden Zugang zu seinem gesamten Datenverkehr einräumen muss.“ Und RA Albert gibt warnend zu bedenken: „Wenn das unsere Mandantenbeziehungen beträfe, würden zwar weder wir noch unsere Mandanten das offiziell erfahren. Aber schon die Möglichkeit als solche stellt praktisch einen justiziablen Verstoß gegen hiesige gesetzliche Auflagen dar.“

Das gilt in vergleichbarer Weise übrigens auch für nahezu alle Anbieter kommerzieller Videokonferenzlösungen, soweit diese ihre Datenströme über Zentralserver abwickeln und dabei vielleicht auch noch cloudbasiert arbeiten. Selbst wenn Verschlüsselungstechniken zum Einsatz kommen – Zentralserver und Cloud sind, technologisch gesehen, die idealen Eintrittspforten für Hacker, Kriminelle, Geheimdienste, Konkurrenzunternehmen …

Also sollten Anwälte und Kanzleien die Finger vielleicht besser ganz vom Mittel der Videokonferenz lassen? „Keineswegs“, erwidert Peter Albert, „denn es gibt mindestens eine Systemlösung, die ohne Zentralserver auskommt: BRAVIS. Bei diesem Programm treten die Endgeräte der jeweiligen Nutzer direkt in Kontakt miteinander. Peer to peer heißt das in der IT-Community. Wir arbeiten in unserer internen Kommunikation seit etwa sechs Jahren mit BRAVIS und sind in jeder Hinsicht zufrieden.“
Und im Kontakt mit Mandanten? „Dafür gibt es seit einiger Zeit“, so Peter Albert, „eine Spezialversion. Der Mandant, der über ein gängiges Endgerät – etwa einen Laptop mit eingebauter Kamera und Mikro – verfügt, erhält dabei von uns lediglich eine E-Mail mit einem Download-Link und einem PIN-Code. Nach Anklicken des Download-Links und Eingabe des PIN-Codes baut sich die Verbindung automatisch auf. Einfacher geht’s nicht, wie uns erst jüngst ein aus Stuttgart zugeschalteter Mandant spontan bestätigt hat.“
Vor allem in punkto Sicherheit ist diese BRAVIS-Version state oft the art, technologisch absolut an der Spitze, denn sie bietet echte Ende-zu-Ende-Sicherheit. Eine solche wird durch eine Kombination aus Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Nutzerauthentifizierung, Perfect Forward Secrecy (PFS) und einem Peer-to-Peer-Netzwerk erreicht. Speziell PFS gewährleistet dabei, dass Sitzungsschlüssel etwa zum Start einer Videokonferenz nach deren Beendigung nicht mehr rekonstruiert werden können. Und am wichtigsten hierbei: Nur mit Nutzerauthentifizierung verhindert diese Kombination das Eindringen unautorisierter Dritter in die Kommunikation, also sowohl in den Video- und den Audioverkehr.

*

BRAVIS läuft auf allen einschlägigen Endgeräten (PC, Laptop, Notebook, Tablet, Smartphone) unter Windows und Android. Spezielle Hardwareinvestitionen, außer ggf. in Webcam und Mikrofon, sind nicht erforderlich. Über die simple Handhabung der speziellen Version für den Kontakt zwischen Rechtsanwalt und Mandant kann man sich im Detail auf Youtube informieren. 

 

Worte:                 615

Zeichen:           4.770

 



Downloads:

Anwaltskanzlei online? Pressemitteilung 21 (PDF 89,49 KB)

Referenzen

Polizei des Landes Brandenburg

SKL-Süddeutsche Klassenlotterie nutzen BRAVIS Videokonferenzen

ANA Verfahrenstechnik GmbH

Digital Design Cottbus

Grünecker RA